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Netzdienliche Wärmeversorgung (Eisspeicher, Wärmepumpen)

Eckdaten

Name des Projekts
Netzdienliche Wärmeversorgung (Eisspeicher, Wärmepumpen)
Projektkategorie
Lastmanagement und Speicher
Ausführender Partner
Förderzeitraum
01.12.2016 – 20.11.2020
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi.IIIC4)
Standort
Hamburg-Altenwerder

Kontaktdaten

Joachim Bode
Tel.: +49 (0)40 764 04-100
j.bode@ebv-harburg.dej.bode@ebv-harburg.de

Eisenbahnbauverein Harburg eG
Rosentreppe 1a
21079 Hamburg

Das Hauptziel des Projektes „Reeseberg“ ist die nachhaltige und regenerative Wärmeversorgung von 450 Wohneinheiten.

Im Fokus

  • Power2Heat in der Wohnungswirtschaft
  • Wärmepumpen
  • Eisspeicher als Energiesenke
  • Nahwärmeversorgung
Problemanalyse

Einbindung der Wohnungswirtschaft in die bestehenden gesellschaftlichen Aufgaben zur Aufrechterhaltung der gesicherten Strom-Netzqualität, durch Einbindung von elektrisch betriebenen Wärmepumpen und großen saisonalen Eisspeichern.

Ziel(e) des Teilprojekts

Das Hauptziel des Projektes „Reeseberg“ ist die nachhaltige und regenerative Wärmeversorgung von 450 Wohneinheiten. Weiterhin soll demonstriert und erkannt werden, wie sich Wärmepumpen und große Eisspeicher zentral ansteuern lassen.

Motivation und angestrebter Nutzen

Schaffen von übertragbaren Lösungen für die Wohnungswirtschaft. Erzeugung von niedrigen Wärmekosten für Mieter unter Einsatz von dekarbonisierter Wärme und Strom.

Aktivitäten

Das Projekt wurde von 2017 bis 2019, in drei Bauabschnitten, umgesetzt. Seit Oktober 2019 ist die gesamte Anlage in Betrieb und versorgt die gesamten Objekte stabil mit kostengünstiger Wärme.

Ressourcen

Einbahnbauverein Harburg e.G., als Eigentümer, Investor und Betrieber der gesamten Anlage. BZE Ökoplan als Ersteller der Konzeption, der Planung und Bauüberwachung und als Betriebsführer der Anlage.

Erkenntnisse

Kernererkenntnisse

Mit den gegebenen Strukturen lassen sich neue Wege beschreiten. Die gegenwärtige Struktur der Stromkosten ist ein besonders großes Hemmnis in der Perspektive für diese wichtigen Anlagen. Die Börsenpreise spieglen sich dort nicht wieder und verhindern die nachhaltige Bereitstellung von Lastreserven.

Ergebnisse zum Anfassen

Niedrige Wärmepreise und stabile Versorung für die Mieter. Hoher Anteil von regenerativer Wärme im sanierten Wohnungsbau (über 70%).

Herausforderungen oder Hindernisse

Die Umsetzung der Zusammenhänge mit der SINTEG VO sind wenig transparent und stellen ein Hemmnis dar.

Verwertung

Die entwickelte und gegebene Konzeption könnte auf alle Bauprojekte übertragen werden, wenn das Problem mit den realen Stromkosten für die Bereitstellung von positiven und negativen Lastreserven aufgelöst wird.

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