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Power2Steel

Eckdaten

Name des Projekts
Power2Steel
Projektkategorie
Lastmanagement und Speicher
Ausführender Partner
Förderzeitraum
01.12.2016 – 20.11.2020
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi.IIIC4)
Standort
Hamburg

Kontaktdaten

Dr. Matthias Weng
Tel.: +49 (40) 7408-463
matthias.weng@arcelormittal.com

ArcelorMittal Hamburg GmbH
Dradenaustraße 33
21129 Hamburg

Konzeptentwicklung und Bewertung einer induktiven Knüppelvorwärmung zur Substitution von Erdgas durch Strom (Power2Steel) in Zeiten von hoher Erzeugungsleistung aus Erneuerbaren Energien mit einem Leistungshub im Bereich von 10 MW.

Power2Steel entspricht einer innovativen Kombination etablierter Technologien. Dabei stellt das dynamische Zusammenspiel der induktiven und erdgasbefeuerten Knüppelvorwärmung in Verbindung mit der Bereitstellung von Regelenergie eine zentrale Herausforderung dar.

ArcelorMittal Hamburg GmbH

Im Fokus

  • Power2Steel: Nutzung von Induktionsspulen zur elektrischen Vorwärmung der Knüppel
Problemanalyse

Aktuell werden die Knüppel vor dem Walzprozess mittels eines erdgasbefeuerten Wiedererwärmungsofens aufgeheizt. Für diesen Prozessschritt wurde als Alternative ein Konzept für eine hybride Vorwärmung der Knüppel mittels Erdgas und elektrischer Energie entwickelt.

Ziel(e) des Teilprojekts

Es wurde ein optimiertes Konzept einer induktiven Knüppelvorwärmung zur Substitution von Erdgas durch Strom (Power2Steel) in Zeiten von hoher Erzeugungsleistung aus Erneuerbaren Energien mit einem Leistungshub im Bereich von 10 MW ausgearbeitet.

Motivation und angestrebter Nutzen

Auf diese Weise kann zu einem gewissen Teil Strom anstelle von Erdgas eingesetzt werden. Das Prinzip Power2Steel fungiert dadurch ähnlich wie Power2Gas als „virtueller Energiespeicher“, da dem Erdgasnetz weniger Erdgas entnommen wird.

Aktivitäten

Es wurden verschiedene Konzepte zur Installation einer induktiven Knüppelvorwärmung vor dem gasbefeuerten Wiedererwärmungsofen von ArcelorMittal Hamburg unter Berücksichtigung der werksspezifischen Randbedingungen entwickelt und auf ihre technische Machbarkeit sowie Wirtschaftlichkeit hin überprüft. Ein favorisierte Konzept wurde ausgewählt und anschließend projektiert.

Ressourcen

Ausführender Partner: ArcelorMittal Hamburg GmbH

Erkenntnisse

Kernererkenntnisse

Der Austausch im Rahmen von NEW 4.0 aber auch mit Anlagenlieferant*innen und Wissenschaftler*innen aus dem Bereich des Ofenbaus war sehr hilfreich.

Ergebnisse zum Anfassen

Da dieses Teilprojekt lediglich eine Konzeptstudie ist, können leider keine Ergebnisse zum Anfassen geliefert werden.

Herausforderungen oder Hindernisse

Die induktive Knüppelvorwärmung bzw. hybride Vorwärmsysteme sind ein interessantes Konzept für eine wirtschaftliche Verwertung. Jedoch sind die aktuellen Marktbedingungen nicht anreizend, um eine derartige Investition zu tätigen.

Verwertung

Die erworbenen Erkenntnisse nach Projektabschluss können auf andere Warmwalzwerke und möglicherweise sogar auf andere Teile der metallerzeugenden und -verarbeitenden Industrie übertragen werden.

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Wir sagen Tschüss!

Das Modellprojekt "Norddeutsche Energiewende 4.0" ist beendet. Mehr über die Hintergründe, Meilensteine und Ergebnisse finden sie aber auch weiterhin auf dieser Website.