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Power-to-Heat / Potentiale und Grenzen der Flexibilisierung

Eckdaten

Name des Projekts
Power-to-Heat / Potentiale und Grenzen der Flexibilisierung
Projektkategorie
Lastmanagement und Speicher
Ausführender Partner
Förderzeitraum
01.12.2016 – 20.11.2020
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi.IIIC4)
Standort
Hamburg

Kontaktdaten

Christian Hein
Tel.: +49 (0)40-7883-2933
c.hein@aurubis.com

Ulf Gehrckens
Tel.: +49 (0) 40-7883-3955
u.gehrckens@aurubis.com

Aurubis AG
Hovestraße 50
20539 Hamburg

Das übergeordnete Ziel des Teilvorhabens liegt in der Flexibilisierung der Lastaufnahme in kontinuierlichen Industrieprozessen, einer der notwendigen Voraussetzungen, um die Ziele der Energiewende zu erreichen.

Im Rahmen des Projektes NEW 4.0 plant Aurubis, einen Teil der jetzigen Dampferzeugung aus Erdgas durch eine Power-to-Heat-Anlage zu ersetzen, um dadurch dem übergeordneten Ziel der Flexibilisierung zu dienen. Ferner sollen weitere Potentiale der Flexibilisierung und auch deren Grenzen mit einem externen Partner analysiert und erforscht werden.

Im Fokus

Der Beitrag der Aurubis AG liegt in der Flexibilisierung der Lastaufnahme in kontinuierlichen Industrieprozessen, einer der notwendigen Voraussetzungen, um die Ziele der Energiewende zu erreichen

Problemanalyse

Der derzeit diskutierte Paradigmenwechsel von der netzstabilisierenden gleichmäßigen Stromabnahme der energieintensiven Grundstoffindustrie hin zu einer dargebotsabhängigen flexiblen Stromabnahme kann zu einer Reduzierung der Energieeffizienz führen und erfordert eine andere Auslegung der Prozesse.

Ziel(e) des Teilprojekts

Das übergeordnete Ziel des Teilvorhabens liegt in der Flexibilisierung der Lastaufnahme von kontinuierlichen Industrieprozessen.

Motivation und angestrebter Nutzen

Motivation und Nutzen ist die Dekarbonisierung durch die Elektrifizierung der Dampferzeugung (Power-to-Heat). Dies dient der Steigerung der flexiblen Stromabnahme, für die zudem weitere wirtschaftliche Potentiale erschlossen werden sollen.

Aktivitäten

Mit Unterstützung der dezera GmbH wurden technische Flexibilisierungspotentiale von Produktionsanlagen identifiziert. Im zweiten Schritt wurde dieses theoretische Potential auf prozesstechnische und wirtschaftliche Umsetzung untersucht – auch im Zusammenhang mit den derzeitigen Markt- und regulatorischen Rahmenbedingungen. Außerdem wurde ein Elektrodendampfkessel zur Erzeugung von Dampf aus Storm errichtet und in Betrieb genommen.

Ressourcen

teilnehmende Partner: dezera GmbH

Erkenntnisse

Kernererkenntnisse

Durch die Installation und den Betrieb eines Elektrodenheizkessels in einem Werk der energieintensiven / NE-metallproduzierenden Industrie wurde der Nachweis erbracht, dass die Flexibilisierung in dieser Industrie möglich ist.

Ergebnisse zum Anfassen

Der Elektrodendampfkessel konnte bereits teilweise den Dampfbedarf im Werk Hamburg decken, der vorher über Erdgas erzeugt wurde.

Herausforderungen oder Hindernisse

Die erfolgreiche Umsetzung des Elektrodendampfkessels erfolgte planmäßig. Die dezera-Studie hat aber auch gezeigt, das weiteres theoretisches Flexibilisierungspotential besteht, dass aber technisch und/oder wirtschaftlich derzeit nicht gehoben werden kann.

Verwertung

Aufgrund der herausgehobenen Marktposition von Aurubis ist es wahrscheinlich, dass die Ergebnisse von der Industrie insgesamt verwertet werden, was für die energieintensive Industrie weitreichende positive Konsequenzen im Sinne der Energiewende und damit für die Erreichung der energiepolitischen Ziele der Bundesregierung haben würde.

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Wir sagen Tschüss!

Das Modellprojekt "Norddeutsche Energiewende 4.0" ist beendet. Mehr über die Hintergründe, Meilensteine und Ergebnisse finden sie aber auch weiterhin auf dieser Website.