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Power-to-Heat - Elektrodenheizkessel Karoline

Eckdaten

Name des Projekts
Power-to-Heat - Elektrodenheizkessel Karoline
Projektkategorie
Lastmanagement und Speicher
Ausführender Partner
Förderzeitraum
01.12.2016 – 30.11.2020
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi.IIIC4)
Standort
Hamburg
Technische Inbetriebnahme der Anlage
Q3/2018

Kontaktdaten

Carsten Marggraf
Tel.: +49 40 2718 2340
carsten.marggraf@vattenfall.de

Vattenfall Wärme HH GmbH
Andreas-Meyer-Str. 8
22113 Hamburg

Projektziele

Ein Elektrokessel soll dazu beitragen, dass der Wärme- in den Stromsektor integriert wird. Sie nutzen ein Überangebot an Strom aus erneuerbaren Energien – hier vornehmlich Windenergie -, um diese in Wärme umzuwandeln, die dem Fernwärmesystem Hamburg bzw. zwei Inselnetzen in Hamburg zur Verfügung gestellt wird. Damit wird der Einsatz von fossilen Brennstoffen reduziert und verhindert, dass EEG-Anlagen wegen eines Engpasses im Stromübertragungsnetz abgeschaltet werden müssen.

Im Fokus

  • Power-to-Heat (PtH)
  • Sektorenkopplung
  • Erhöhung des Anteils der Erneuerbaren Energien im Energieverbrauch
  • Entwicklung und Demonstration innovativer Konzepte zur Flexibilisierung von Erzeugung und Verbrauch
Aktueller Stand

Der Elektrodenheizkessel in der Karolinenstraße steht vor der Fertigstellung. Zurzeit erfolgen Restarbeiten. Die Inbetriebnahme wird im Sommer/Herbst 2018 erfolgen.

Projekthintergrund

Mit veränderten Marktregeln in einem neuartigen Konzept zur Systemführung und Integration von Erzeugung, Verteilung, Speicherung und Verbrauch soll der Einsatz vorhandener Technologien und deren Integration in den Markt erprobt werden. Die Vernetzung der wetterbedingt schwankenden Stromerzeugung aus Windenergieanlagen in Schleswig-Holstein mit einem flexiblen Verbrauch in Hamburg soll die Blaupause der Energiezukunft darstellen.

Die geplanten Power-to-Heat (PtH)-Anlagen sind flexibel einsetzbare Anlagen, die voraussichtlich vorwiegend in den Übergangs- und Wintermonaten eingesetzt werden, wenn ein hohes Windaufkommen vorherrscht und gleichzeitig der Wärmebedarf hoch ist.

Projektschritte
  • Schaffung der erforderlichen Rahmenbedingungen
  • Entwicklung eines tragfähigen Marktmodells unter Berücksichtigung rechtlicher, technischer und ökonomischer Aspekte
  • Vernetzung der Marktteilnehmer
  • Errichtung von Demonstratoren
  • Erprobung des Marktmodells
  • Anpassung des Marktmodells
Erwartete Ergebnisse

Die Erkenntnisse aus der Erprobung neuer regulatorischer Rahmenbedingungen fließen in Blaupausen für die zukünftige Marktstruktur im Energiesektor ein. Hierbei ist es durchaus denkbar, dass die Rahmenbedingungen noch einmal angepasst werden müssen. Ziel ist es, innovative Konzepte zur Flexibilisierung von Energieerzeugung und -verbrauch zu entwickeln und die Praxistauglichkeit nachzuweisen.

Leistung / Kapazität

Der Elektrokessel Karoline verfügt über eine Kapazität von ca. 45 MW und soll in Kürze in das Wärmesystem Hamburgs einspeisen; die Strömungserhitzer, die in Hamburger Inselnetze integriert werden sollen, verfügen über Kapazitäten von 1.000 kW bzw. 500 kW.

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