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Energiewende im städtischen Verteilungsnetz - technische und regulatorische Entwicklung als Parameter für die strategische Netzplanung

Eckdaten

Name des Projekts
Energiewende im städtischen Verteilungsnetz - technische und regulatorische Entwicklung als Parameter für die strategische Netzplanung
Projektkategorie
Netze
Ausführender Partner
Förderzeitraum
01.12.2016 – 20.11.2020
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi.IIIC4)

Kontaktdaten

Thimo Schlicht
Tel.: +49 (0)40 49202 8504
thimo.schlicht@stromnetz-hamburg.de

Stromnetz Hamburg GmbH
Bramfelder Chaussee 130
22177 Hamburg

Stromnetz Hamburg GmbH (SNH) will als unterstützendes und beratendes Unternehmen den anderen Projektpartnern vorhandene Echtzeitmess-, Netz- und sonstige Daten zur Verfügung stellen, um zukünftige Möglichkeiten zur Nutzung von Flexibilität in realen Situationen zu testen. Der Fokus liegt hierbei auf der Identifikation von neuen Markt- und Geschäftsmodellen, um Netzbetrieb und -führung sowie auch die Netzstruktur positiv beeinflussen zu können. In diesem Zusammenhang unterstützt SNH bei der (Weiter-) Entwicklung des notwendigen regulatorischen Rechtsrahmens.

Mit den von SNH geplanten Vorhaben werden die verschiedenen Projektpartner unterstützt, so dass diese ihre Netzuntersuchungen, den der Demonstratoren, die Erarbeitung von neuen Steuerungs- und Marktmodellen usw. erfolgreich umsetzen können.

Im Fokus

  • Netzdaten
  • Netzimpedanzmessung
  • neue regulatorische Ansätze
Problemanalyse

Mit steigendem Anteil fluktuierender Stromerzeugung müssen die Netze und die Verbraucher flexibler gestaltet werden. Notwendige finanzielle Anreizsysteme führen zur Veränderungen im Verbrauchsverhalten. Das hat Auswirkungen auf Netzbetrieb, Netzstruktur und den Netzausbau.

Ziel(e) des Teilprojekts

Innovative Konzepte für einen sicheren und effizienten Netzbetrieb und eine sichere Erbringung von Systemdienstleistungen durch vermehrten Einsatz dezentraler Anlagen werden benötigt.

Motivation und angestrebter Nutzen

Mit Auswertung der Netzdatenmessungen werden Markt- und Geschäftsmodelle passgenauer auf die neuen Entwicklungen - Stromschwankungen und Flexibilisierung - angepasst. Das wirkt sich positiv auf Netzstabilität, Systemführung und Kosteneffizienz aus.

Ressourcen

Ausführender Partner ist Stromnetz Hamburg GmbH. Beteiligter Partner ist die Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr (HSU).

Erkenntnisse

Kernererkenntnisse

Die Netzimpedanzmessungen wurden erfolgreich in die Praxis umgesetzt und ermöglichen einen tieferen Einblicke in das tatsächliche Netzgeschehen.

Zum Projektbeginn hat SNH einen wichtigen Beitrag zur Sinteg-VO geleistet.

Ergebnisse zum Anfassen

Netzimpedanzmessungen unterstützen die technische Beurteilung von komplizierten Netzanschlüssen maßgeblich und ermöglichen so den Einsatz innovativer Energiesysteme.

Die Sinteg-VO hat sich trotz aller Kritikpunkte an den regulatorischen Rahmenbedingungen als zentraler Baustein für den Betrieb der Demonstratoren.

Herausforderungen oder Hindernisse

Die grundsätzlichen Ziele wurden in allen SNH-Arbeitspaketen erreicht. Aufgrund der relativ geringen Nachfrage nach Netzdaten durch Dritte war der Aufwand in diesem Bereich deutlich geringer als veranschlagt.

Verwertung

Die aus Netzimpedanzmessungen abzuleitende Simulation des Netzverhaltens wird bspw. für den Anschluss der nächsten Generation von Sektorkopplungen benötigt. Die Weiterentwicklung von regulatorischen Rahmenbedingungen hat sich als Voraussetzung für eine industrielle Skalierung ihrer Erkenntnisse aus dem Demonstratorbetrieb erwiesen.

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Wir sagen Tschüss!

Das Modellprojekt "Norddeutsche Energiewende 4.0" ist beendet. Mehr über die Hintergründe, Meilensteine und Ergebnisse finden sie aber auch weiterhin auf dieser Website.