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Flexibilisierung des Betriebs vorhandener KWK-Gasturbinen

Eckdaten

Name des Projekts
Flexibilisierung des Betriebs vorhandener KWK-Gasturbinen
Projektkategorie
Lastmanagement und Speicher
Ausführender Partner
Förderzeitraum
01.12.2016 – 20.11.2020
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi.IIIC4)
Standort
25541 Brunsbüttel
Technische Inbetriebnahme der Anlage
Ende 2017

Kontaktdaten

Jannik Prey
Tel.: +49 (0)4852 392 540
jannik.prey@de.sasol.com

Sasol Germany GmbH
Fritz-Staiger-Str. 15
25541 Brunsbüttel

Projektziele

Das Ziel ist die Übernahme von überwiegend regenerativ erzeugtem Überschussstrom in Form von Regelenergie in das Werk. Dabei darf es keine Auswirkungen auf die betroffenen Prozesse geben.

Im Fokus

Regelenergie, Lastmanagement in der chemischen Industrie und in kontinuierlichen Produktionsprozessen.

Projekthintergrund

Das Werk Brunsbüttel der Sasol Germany GmbH benötigt für die kontinuierlichen Produktionsprozesse große Wärme- und Strommengen, die größtenteils durch den Einsatz von verschiedenen Primärenergien erzeugt werden.

Im Rahmen von NEW 4.0 sollen verschiedene Primärenergieverbraucher im Werk untersucht und ggf. flexibilisiert und/oder redundant ausgelegt werden, um in Zeiten von Überschussstrom als Lastsenke eingesetzt werden zu können. Die strategische Lage des Werkes ist hierbei von Vorteil, da in der näheren Umgebung einige Offshore-Windparks anbinden und zukünftig die Nord- und die Süd-Link Trasse verlaufen werden.

Aktuell steht für eine wirtschaftliche Betrachtung die Vermarktung von negativer Sekundärregelleistung im Fokus, aber auch der wachsende Strommarkt für flexible Lasten kann an Bedeutung gewinnen. Durch den Verbrauch des mehrheitlich regenerativ erzeugten Überschussstroms kann im Sasol Werk Brunsbüttel Primärenergie eingespart und folglich weniger klimaschädliches CO2 emittiert werden.

Das Werk deckt zurzeit mit u.a. zwei KWK-Gasturbinen  ca. 70% des eigenen Stromverbrauchs. Aufgrund der Schnellstartfähigkeit und der guten Regelbarkeit der Gasturbinen soll eine Flexibilisierung des Betriebs untersucht werden, um Überschussstrom in Form von Regelenergie im Werk zu verbrauchen (ID-Nummer: 2.19).

Projektschritte
  • Machbarkeitsstudie

  • Installation und Umsetzung

  • Präqualifikation

Erwartete Ergebnisse

Vermarktung von negativer Sekundärregelleistung im Bereich von 2-4 MW, Einsparung von Primärenergie in Form von Erdgas.

Aktueller Stand

Machbarkeitsstudie und Basic Engineering.

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