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Energiebunker Altona

Eckdaten

Name des Projekts
Energiebunker Altona
Projektkategorie
Lastmanagement und Speicher
Ausführender Partner
Förderzeitraum
01.12.2016 – 20.11.2020
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi.IIIC4)
Standort
Hamburg Altona

Kontaktdaten

Prof. Dr.-Ing. Hans Schäfers
Tel.: +49 (0)40-42812 – 5895
Hans.schaefers@haw-hamburg.de

HAW Hamburg /CC4E
Am Schleusengraben 24
21029 Hamburg

Die in der Energiezentrale enthaltenen sowohl wärme- als auch stromgeführten KWK-Anlagen sollen durch verschiedene Maßnahmen flexibilisiert werden. Für eine Anlagenkonzeption werden ein Modell und Simulationsreihen erstellt. Auf deren Basis können Regelungskonzepte für den späteren Betrieb entwickelt werden. Eine Regelung soll entwickelt und erprobt werden und das Modell an die Use Cases angebunden werden. Die Regelung soll schließlich im Bunker implementiert und der Ablauf des Projektes dokumentiert werden.

Im Fokus

  • verbesserte Flexibilität bei der Sektorenkopplung
  • flexible Erzeugung und den angebotsabhängigen Verbrauch von Windstrom
Problemanalyse

Das Beheizen von Gebäuden trägt weitaus mehr zum Klimawandel bei als der Stromverbrauch. Bislang erfolgt die Fernwärmeversorgung noch überwiegend durch die Verbrennung von Steinkohle, einem der klimaschädlichsten Energieträger überhaupt.

Ziel(e) des Teilprojekts

Hier werden Konzepte zu dezentraler Einspeisung in Fernwärmenetze mit KWK und PtH-Technologien in Kombination mit einer Wärmespeicherungsanlage erprobt. Die HAW Hamburg liefert das Modell und die Regelungsalgorithmen für die Anlagenkonzeption.

Motivation und angestrebter Nutzen

Das Projekt trägt zur Sektorkopplung bei und fördert die Dekarbonisierung des Wärmesektors.

Ressourcen

Der ausführende Partner ist die HAW Hamburg/CC4E. Der assoziierte Partner ist der gemeinnützige Verein KulturEnergieBunkerAltonaProjekt (KEBAP e.V.).
kulturenergiebunker.de

Erkenntnisse

Kernererkenntnisse

Der Energiebunker Altona stellt ein intelligentes modulares Energiesystem dar und dient als Demonstrationsobjekt für eine flexible Energieerzeugung und einen angebotsfähigen Verbrauch in Reaktion auf eine zunehmende jedoch volatile Windstromproduktion.

Ergebnisse zum Anfassen

Das Simulationsmodell für den Bunker wurde erstellt und mit einem hydraulischen Netzmodell gekoppelt. Die Regelung der Anlagen innerhalb des Simulationsmodells wurde verfeinert und erweitert. Dadurch konnten intelligente Regelszenarien für einen wärmenetzdienlichen Betrieb getestet werden. Das Modell wurde in Use Case 3 "Smart Balancing" erprobt und lieferte die Zeitreihen für die Untersuchung des Flexibilitätspotentials der geplannten Energiezentrale.

Herausforderungen oder Hindernisse

Die Realisierung des Energiebunkers hat sich sehr verzögert. Da der Probebetrieb der Energiezentrale noch nicht möglich ist, wurde der Projektsarbeitsschritt "Implementierung der Regelung im Bunker" durch einen Testbetrieb des Regelungskonzeptes mit dem BHKW am Energie-Campus ersetzt.

Verwertung

Das entwickelte Modell sowie Regelungskonzept kann die Planungsphase ähnlicher Anlagen, wie die Energiezentrale des Energiebunkers Altona, unterstützen.

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Wir sagen Tschüss!

Das Modellprojekt "Norddeutsche Energiewende 4.0" ist beendet. Mehr über die Hintergründe, Meilensteine und Ergebnisse finden sie aber auch weiterhin auf dieser Website.