Roadshow „NEW 4.0“ startet wieder mit Stationen in Altona und Kiel

von Janina Grimm, 
Kommentare: 0

Interaktives Exponat informiert Jung und Alt über die Norddeutsche EnergieWende!

Aufgrund der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Versammlungsrestriktionen musste die NEW4.0-Roadshow für einige Monate ruhen. Doch jetzt beginnt sie wieder zu touren; das natürlich konform der aktuell geltenden Hygieneauflagen und Abstandsregelungen. Wo es losging und wo sie sich gerade befindet, erfahren Sie hier in unserem Blog!

Highlight der NEW4.0-Roadshow ist das digitale Exponat der Modellregion, hier ausgestellt im Gymnasium Altona. Rechte: HAW, Akzeptanzförderung NEW 4.0

Erste Station: Hamburg Altona

Nach einem halben Jahr Zwangspause ging die Roadshow „NEW 4.0“ endlich wieder auf Tour und besuchte pünktlich zum Schulstart das Gymnasium Altona. Vom 24. bis 28. August war das interaktive NEW4.0 Exponat für die Schüler*innen der Oberstufenklassen hier ausgestellt. Das Team der Akzeptanzförderung war vier Tage lang vor Ort, führte insgesamt neun Lerngruppen durch das Exponat und informierte in 90-minütigen Time-Slots über das Projekt.

„Es hat Spaß gemacht“, gab Laura Welle, verantwortliche Projektmitarbeiterin der Roadshow, zu Protokoll.

„Natürlich mussten wir Hygienevorschriften beachten. Das machte die Organisation und Umsetzung zeitaufwendiger. Aber dennoch war es super; unsere erste Station nach einem halben Jahr!“

Im Fokus stand natürlich die Energiewende am Beispiel von NEW4.0. In diesem Zusammenhang war es besonders interessant zu erfahren, was die Schüler*innen darunter verstehen und was jede und jeder Einzelne im Alltag für den Klimaschutz und für eine nachhaltige Transformation des Energiesystems tun kann.

Warum es wichtig ist, auch die junge Generation mit dem Forschungsprojekt NEW4.0 vertraut zu machen und ihre Meinung nicht ungehört zu lassen, erklärte Laura Welle. „Manchmal werden junge Menschen nicht als Kernzielgruppe solcher „großen Themen“, wie die Energiewende, angesehen. Doch einer der anwesenden Lehrkräfte gab zu bedenken, dass Schüler*innen einen starken Einfluss im Familienverbund ausüben. Sehr oft reden sie am Abendbrottisch mit und entscheiden darüber, wohin es in den nächsten Urlaub geht, was gekauft und was gegessen wird.“

Daher ist es wichtig, Kinder und Jugendliche verstärkt in die Debatte mit einzubeziehen und sie frühzeitig für den Klimawandel zu sensibilisieren als auch für nachhaltigen Energie- und Umweltschutz zu begeistern. Es geht schließlich vor allem um ihre Zukunft, die es zu wahren gilt. Genau hier setzt die NEW4.0-Roadshow an. Mithilfe des Exponats und direkten Gesprächen soll die Akzeptanz der Bevölkerung und auch der jüngeren Generationen gefördert werden.

Aktuell: zu Besuch bei der Digitalen Woche in Kiel

Letzte Woche in Altona, jetzt bei der Digitalen Woche in Kiel. Hier steht das Exponat seit Sonntag nicht nur den jüngeren Generationen zur Verfügung. Alle interessierten Besucher*innen haben die Möglichkeit, das Exponat auszuprobieren und spielerisch zu erkunden, vor welchen Herausforderungen die Energieversorgung von morgen steht und wie sie zu bewältigen sind. Durch Berühren der interaktiven Bildschirme geht es in die Tiefe der Modellregion Norddeutschland. Sechs Stationen führen durch das Energiesystem der Zukunft. Jede Station beginnt mit einer kurzen Animation, die zur Reflexion einlädt.

NEW4.0-Roadshow zu Gast bei der Digitalen Woche in Kiel. Rechte: HAW, NEW4.0 Akzeptanzförderung

Über die Autorin

Profilbild zu: Janina Grimm

Seit März 2020 leite ich das B2B-Marketing von NEW 4.0 im Cluster EEHH. Ob auf dieser Webseite, bei Twitter, via LinkedIn, auf Fachveranstaltungen und Messen - jeden Tag kann ich über das reden und schreiben, was mich am meisten interessiert: Die Entwicklung innovativer Lösungen für eine ganzheitliche und nachhaltige Transformation unseres Energiesystems. Parallel studiere ich meinen Master in Energy Policy. Diese Kombination aus Praxis und Theorie birgt viele tolle Chancen, meine Kenntnisse im Bereich der Erneuerbaren-Energien-Branche und nachhaltiger Energiepolitik zu vertiefen. (Janina Grimm)

Fügen Sie als erster einen Kommentar hinzu

* Hierbei handelt es sich um Pflichtfelder.