NEW 4.0 in den Medien

von Henrike Notka, 
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Die öffentliche Wahrnehmung und Medienpräsenz ist Spiegel des Erfolgs eines jeden Großprojekts. NEW 4.0 ist ganz vorne mit dabei. Zwischen Juli 2020 und September 2020 wurden circa zehn Themenschwerpunkte von mindestens achtzig verschiedenen Medien aufgegriffen und in bis zu hundert verschiedenen Online- und Printmedien geteilt.

100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien für Schleswig-Holstein und Hamburg bis 2035. Das ist die Vision von NEW 4.0, der Norddeutschen EnergieWende. Während viele Visionen in der Theorie verweilen, wird NEW 4.0 in die Tat umgesetzt. 60 Partner haben sich das gemeinsame Ziel gesetzt, neue technologische und markt-basierte Lösungen zu erproben und unter anderem damit die Machbarkeit der Energiewende zu beweisen.

Dabei ist auch die die öffentliche Wahrnehmung und Medienpräsenz ein Spiegel des Erfolgs dieses Großprojekts. NEW 4.0 ist da vorne mit dabei. Denn mittlerweile kommt der Innovationsallianz immer mehr mediale Aufmerksamkeit zu: Die Süddeutsche, die Welt, die TAZ, Greenpeace Energy und Umwelt Panorama sind nur einige von Vielen. Sie alle erkannten den Pioniergeist des Projekts.

Zwischen Juli 2020 und September 2020 wurden circa zehn Themenschwerpunkte von mindestens achtzig verschiedenen Medien aufgegriffen und in bis zu hundert verschiedenen Online- und Printmedien geteilt.

Ganz besonderes Augenmerk lenkten die Medien dabei auf die Sektorenkopplung, also die grüne Verstromung der emissionslastigen Wärme- und Verkehrssektoren, die anhand von Demonstrationsprojekten unter dem Dach von NEW 4.0 getestet werden. Sie werden als zukunftsweisend, markt- und realitätsnah dargestellt.

Der Ausbau einer grünen Wasserstoffinfrastruktur in der Region ist ebenfalls ein Thema an dem aktuell großes mediales Interesse zu bestehen scheint. Berichterstattungen fokussierten sich hierbei auf das neue bundesgeförderte Reallabor-Projekt, das im Frühjahr kommenden Jahres startet. In diesem Zusammenhang wurden bereits die zwölf Demonstrationsanalagen vorgestellt, die im Norden des Landes grünen Wasserstoff in großen Maßstäben herstellen sollen.

Was die Medienlandschaft ebenso umtrieb, war das Thema der Versorgungssicherheit und die damit verbundene Frage, wie sie trotz vermehrter, fluktuierender Sonnen- und Windstromerzeugung gewährleistet werden kann. Auch hier diente das NEW 4.0 – Projekt als gutes Beispiel dafür, wie solche Herausforderungen durch Innovationen, wie Stromspeicher, gelöst werden können. Der grundlegende diskursive Tenor verändert sich langsam: statt Problemverdrossenheit, vermehrt lösungsorientiert und eine „Technologie-macht-es-möglich“ Mentalität.

Alles in allem, scheint das Vertrauen der meinungsbildenden Öffentlichkeit in die Versorgungsleistung von erneuerbaren Energien zu wachsen, das auch dank NEW 4.0. Auch konventionelle Stromriesen wie Vattenfall satteln um. So betonte Werner Beba, Professor an der HAW und Koordinator von NEW 4.0 im Interview mit Der Welt, dass Vattenfall mittlerweile große Bemühungen unternehme, um unter anderem auf Offshore-Windkraft umzusteigen und der längst überholten Kohleindustrie den Rücken zu kehren.

Alle relevanten Artikel auf einen Blick

Für weitere Information und Einsicht in die mediale Berichterstattung über NEW 4.0 verlinken wir Ihnen im Folgenden exemplarische Artikel:

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