NEW 4.0 auf der E-world in Essen

von Hanna Naoumis, 
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Das Innovationsprojekt aus dem Norden präsentierte sich zusammen mit den anderen SINTEG-Schaufenstern auf dem Stand des BMWi in Halle 5. Neben 780 anderen Aussteller aus 26 Nationen – eine neue Bestmarke – präsentierten Vertreter von NEW 4.0 das Gesamtprojekt und viele Zwischenergebnisse auf Europas Leitmesse der Energiewirtschaft.

Foto: EEHH

Die Kollegen aus dem NEW 4.0-Projektteam erklärten interessierten Besucher alles rund um die 100 Einzelprojekte der 65 Projektpartner und tauschten untereinander Erfahrungen im Projekt aus. Am ersten Messeabend kamen alle Schaufenster und Partner zur Standparty zusammen, die von Tom Ryssel, BMWi, eröffnet wurde.

NEW 4.0 im Rampenlicht

NEW 4.0 war auch im inhaltlichen Programm vertreten: Am Dienstag ab 10:00 Uhr fand auf dem Energy Transition Forum eine gemeinsame Schaufenster-Veranstaltung statt: SINTEG flexibilisiert – Wo stehen wir bei den marktlichen Flexibilitätsmechanismen? Daniela Kröpelin, Teamleiterin Geschäftsentwicklung & Projektleiterin ENKO, HanseWerk, stellte dort die Koordinierungs-Plattform vor und diskutierte in der abschließenden Runde noch unter der Leitung des Moderators Dr. Wolfgang Rolshofen, Projektträger Jülich, über die unterschiedlichen Ansätze von Flex-Plattformen.

Am Donnerstag ab 11:00 Uhr fand sich Marleen Marks von der HAW Hamburg als NEW 4.0-Vertreterin auf dem gleichen Forum ein. SINTEG macht´s vor – Erfahrungen aus den Reallaboren der Energiewende – so hießt der einstündige Slot in dem die Schaufenster Ihre Projekte im Schnelldurchlauf erklärten.

Am zweiten Messetag, Mittwoch den 6. Februar, wurde es international. Vor Vertretern vieler internationaler Botschafter wurden zwei Stunden unter dem Motto „Update for the Energy Transition made in Germany“ auf dem Innovation Forum gestaltet. Nach einen Vortrag von jedem Schaufenster empfingen diese die Botschafter noch auf dem BMWi-Stand zu einem Get-Together.

Vernetzte Städte und klimafreundliche Lösungen als Leitthemen

Eine wichtige Rolle für die Zukunft der Energiebranche nehmen digitale Innovationen ein. Denn intelligent ausgestattete, vernetzte Geräte und Gebäude können die Ressourcen entscheidend schonen. So zeigten Aussteller, wie sektorübergreifendes Energiemanagement funktionieren kann, bei dem Häuser oder Quartiere mit lokal erzeugter Energie versorgt und Elektrofahrzeuge  integriert werden. Vorgestellt wurden auch Portale, die Energieversorger ihren Kunden zur Verfügung stellen können und die für mehr Transparenz beim Energieverbrauch sorgen. Fahrzeuge, die mit Biomethan aus Strohballen fahren, sorgten ebenso für Aufsehen wie smarte Straßenlaternen, die WLAN anbieten, freie Parkplätze anzeigen und als Ladestation für E-Autos dienen.

E-world als Think-Tank der Energiebranche

Am ersten Messetag informierten sich beim Fachkongress Zukunftsenergien der EnergieAgentur.NRW über 500 Teilnehmer zum Leitthema „Energiesystem, Industrie und Städte der Zukunft im Fokus”. Gut besucht waren zudem die vier thematischen Foren „Smart Tech“, „Energy Transition“, „Innovation“ und „Trading & Finance“ direkt auf der Messefläche. Erstmals war die E-world Gastgeber des Glasfaserforums. Hier sprachen Referenten aus Politik, Fachverbänden und bereits erfolgreich im Glasfaserausbau aktiven Stadtwerken über die Chancen des Geschäftsfeldes Breitband in Deutschland.


https://www.e-world-essen.com/de/fuer-besucher/

Über die Autorin

Profilbild zu: Hanna Naoumis

Seit Anfang 2017 arbeite ich als B2B-Marketing Managerin von NEW 4.0 im Cluster EEHH. Ob auf dieser Webseite, bei Twitter, via Xing, auf Fachveranstaltungen und Messen - jeden Tag kann ich über das reden und schreiben, was mich am meisten interessiert: Die Entwicklung von innovativen Lösungen zum Voranbringen der Energiewende, des Klimaschutzes und damit einer nachhaltigen Entwicklung unserer Gesellschaft.

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