Netzwerktreffen der EE.SH für die Erneuerbaren im Norden

von EEHH Gastautor, 
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Die norddeutschen Bundesländer haben kürzlich eine gemeinsame Wasserstoffstrategie vorgelegt und dabei ihre guten Ausgangsbedingungen für die Energiewende betont.

Grafik: Shutterstock

Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein haben zusammengenommen eine installierte Erzeugungskapazität von 26 Gigawatt (GW) aus Windenergie onshore und 7,5 GW aus Windenergie offshore, dazu 7,5 GW aus Photovoltaikanlagen und ein großes Bioenergie-Potenzial in den Flächenländern. Außerdem werden mit NEW 4.0 und Energiewende-Reallaboren bereits viele Sektorkopplungs-Projekte umgesetzt.

Um das Ziel einer nahezu vollständigen Versorgung mit erneuerbaren Energien bis 2050 umzusetzen, ist eine enge Zusammenarbeit der Branchen und der Bundesländer notwendig. Deshalb laden wir zu einem Netzwerktreffen der Erneuerbaren ein.

Axel Wiese, Projektleiter der Netzwerkagentur Erneuerbare Energien Schleswig-Holstein EE.SH

Das EE-Community-Treffen findet am Donnerstag, 19. März 2020, ab 18 Uhr im Anschluss an die H2.0-Konferenz zur grünen Wasserstoffwirtschaft in der Messe Husum & Congress statt.

Gäste der moderierten Gesprächsrunde sind Reinhard Christiansen, Landesverband Erneuerbare Energien Schleswig-Holstein (LEE SH), Johann-Georg Jäger, LEE Mecklenburg-Vorpommern, Marie Kollenrott, LEE Niedersachsen-Bremen, Jan Rispens, Erneuerbare Energien Hamburg (EEHH) und Heike Winkler, Windenergie-Agentur Bremen/Bremerhaven wab e. V.

Leitfragen sind unter anderem: Was funktioniert in welchem Bundesland besonders gut bei der Umsetzung der Energiewende, was können wir voneinander lernen? Welche gesetzlichen Hürden müssen ausgeräumt werden? Beiträge von Zuhörer*innen sind ausdrücklich erwünscht.

Anmeldung unter www.ee-sh.de.

Über Sina Clorius

Profilbild zu: Sina Clorius

Seit 2012 arbeite ich in der Öffentlichkeitsarbeit für Erneuerbare-Energie-Projekte der Wirtschaftsförderung Nordfriesland. Zunächst lag der Fokus auf Windenergie, doch bald wurde klar, dass die Energiewende nur durch flexible und intelligente Verknüpfung der unterschiedlichen Energieerzeuger mit Verbrauchern gelingen kann. Aus dem Projekt Windcomm wurde deshalb EE.SH.

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