Nächstes Jahr wieder: Barcamp Norddeutsche EnergieWende

von Hanna Naoumis, 
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Insgesamt 81 Teilnehmer nahmen am 5. September an unserem ersten Barcamp im betahaus in der Hamburger Sternschanze teil. Die Arena war bis auf den letzten Platz belegt und der Teilnehmerkreis sehr breit: NEW 4.0-Partner aus Industrie, Energieversorgung, Forschung und Verbände stießen auf Projektierer, Technologieunternehmen, Hersteller und selbstständige Energieexperten.

Warm Up beim Barcamp. Fotograf: Daniel Reinhardt

Die Idee ein Barcamp für unser Projekt „NEW 4.0 – Norddeutsche EnergieWende“ zu veranstalten, entstand aus dem Wunsch heraus, Personen aus dem Bereich erneuerbare Energien im Norden zu vernetzten. Schon nach der Veranstaltungsankündigen im Juli gingen die ersten Anmeldungen ein – der Wunsch nach einem intensiven Austausch war anscheinend groß!

Die Inhalte festlegen

Nach einer kurzen thematischen Einführung von Jan Rispens, Geschäftsführer des Clusters Erneuerbare Energien Hamburg, erklärte Moderator Moritz Avenarius den Ablauf eines Barcamps. Anders als bei klassischen Konferenzen legen die Teilnehmer die Tagesordnung erst am jeweiligen Tag der Veranstaltung gemeinsam fest. Nach ein paar Lockerungsübungen ging es auch schon in die Session-Planung.

Über 20 Teilnehmer* kamen nach vorne, und pichten in kurzen Vorträgen Ihre Themen. Nach einer Abstimmung per Handzeichen wurden die Vorschläge auf die unterschiedlich großen Konferenz-Räume verteilt. Dies geschah an einer großen Pinnwand, auf der die Themen, Räume und die Zeitslots festgehalten wurden. Anstatt der von uns geplanten neun Sessions, waren es nach letztendlich 18 – dafür mussten wir spontan noch drei weitere Räume belegen. Eine Session dauerte jeweils 45min. In drei Zeitslots von 15:00 18:00 Uhr wurden jeweils sechs parallele Sessions abgehalten – da fiel die Auswahl manchmal schwer!

Hier gehts zum Video-Rückblick des Barcamps Norddeutsche Energiewende: https://vimeo.com/289650700

Breites Themenspektrum

Die etwa Mitte zwanzig bis Mitte siebzig jährigen Teilnehmer* boten Themen aus vielen Bereichen der erneuerbaren Energien an. Hier reichte das Spektrum von energiewirtschaftlichen Fachthemen, wie zum Beispiel der rechtlichen Perspektive auf das Thema Blindleistungsmanagement, bis hin zu lokalen Themen wie die Chance einer Wasserstoffwirtschaft im Norden oder das Thema Förderung der Akzeptanz für die Energiewende.

Jede Session lief anders ab: Mal saßen die Teilnehmer* zu fünft in dem integrierten Café-Bereich des betahauses und diskutierten über ein Thema, mal hielt ein Session-Geber eine Präsentation. Viele Sessions hätten stundenlang weiter gehen können, so viel gab es zu diskutieren. Einige Session-Teilnehmer vernetzten sich anschließend miteinander, um außerhalb des Barcamps in gleicher Konstellation weiter zu arbeiten.

Vernetzen, Kontakte knüpfen, Denkanstöße mitnehmen

Über allem standen wie bei fast jedem Barcamp die Vernetzung, das Lernen und der Wissenstransfer. Am Ende des Tages trafen wir uns alle in der Bar des betahauses. Bei Getränken und Fingerfood äußerten sich die Teilnehmer hochzufrieden mit den Ergebnissen und Lernerfolgen. Auch die Vernetzung und der Austausch untereinander waren an diesem Tag sehr intensiv.

Aus unserer Sicht war das Barcamp ein tolles Erlebnis und ein voller Erfolg. In 2019 wird es eine Neuauflage geben – dann gerne mit noch mehr Experten aus der Energiebranche und noch mehr Zeit für die einzelnen Sessions.

Über die Autorin

Profilbild zu: Hanna Naoumis

Seit Anfang 2017 arbeite ich als B2B-Marketing Managerin von NEW 4.0 im Cluster EEHH. Ob auf dieser Webseite, bei Twitter, via Xing, auf Fachveranstaltungen und Messen - jeden Tag kann ich über das reden und schreiben, was mich am meisten interessiert: Die Entwicklung von innovativen Lösungen zum Voranbringen der Energiewende, des Klimaschutzes und damit einer nachhaltigen Entwicklung unserer Gesellschaft.

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