Lesetipp: Neue Würzburger Studie zu zuschaltbaren Lasten im System der Anreizregulierung

von Henrike Notka, 
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Diesen Monat veröffentlichte die Stiftung Umweltenergierecht im Rahmen des NEW 4.0-Projekts neue spannende Forschungsergebnisse zu zuschaltbaren Lasten im System der Anreizregulierung. Die neu gewonnenen Erkenntnisse werden in den online frei verfügbaren Würzburger Studien zum Umweltenergierecht diskutiert und vorgestellt. In unserem Blog finden Sie den direkten Link!

Rechte: Böthling

Zuschaltbare Lasten im System der Anreizregulierung

Die 18. Würzburger Studie zu Umweltenergierecht ist im Oktober 2020 von der Stiftung Umweltenergierecht im Rahmen von NEW 4.0 veröffentlicht worden. Zielsetzung der Studie ist die regulatorischen Möglichkeiten für die Netzbetreiber im Kontext des Umweltenergierechts aufzuzeigen. Das Analysepapier beschäftigt sich mit dem allseits bekannten Problem der Netzengpässe im Stromnetz. Denn im Vergleich zum Ausbau der erneuerbaren Energien verläuft der Netzausbau in Deutschland schleppend.

Die Studie geht dabei detaillierter auf die gesetzlichen Rahmenbedingungen hinsichtlich der erzeugungsseitigen Abregelung, der lastseitigen Zuschaltung und deren Weiterentwicklungen ein. Damit zukünftig Windenergieanlagen nicht mehr abgeregelt werden müssen, werden die Chancen für zuschaltbare Lasten genauer betrachtet.

Wieso und inwiefern die gesetzlichen Rahmenbedingungen gerade hinsichtlich der erzeugungsseitigen Abregelung zu keinen Änderungen im Netzmanagement führen und warum der Rechtsrahmen für die Kosten zuschaltbarer Lasten weiterentwickelt werden sollten, können Sie in der Studie nachvollziehen.

Wir wünschen eine erkenntnisreiche Lektüre!

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