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Netze

Das Energiesystem der Zukunft wird von den Erneuerbare-Energien-Erzeugungsanlagen geprägt. Dies erfordert einerseits eine konsequente Verstärkung der Netze und andererseits die stärkere Verwertung von Grünstrom vor Ort. Das früher noch hierarchische Stromnetz wird den veränderten Erzeugungsstrukturen und neuen Energiemarkt-Regeln immer stärker angepasst. Hinzu kommt die Sektorkopplung, die das Stromnetz mit dem Wärme- und Gasnetz verzahnen muss, um auch dort Energie ohne Klimabelastung einsetzen zu können.

Die übergeordnete Zielsetzung im Themenfeld Netze ist es, anwendbare Lösungsvorschläge für die Herausforderungen in den heutigen Energienetzen zu finden. Aus diesem Grund wird im Projekt NEW 4.0 daran gearbeitet, die Systemintegration der erneuerbaren Energien sowie das Zusammenspiel der verschiedenen Akteure aller Netzebenen zu vereinfachen.Hierfür benötigen die Netzbetreiber eine höhere Transparenz über den aktuellen Status ihres Netzes, um Möglichkeiten aufzuzeigen, wie sie durch neue Netzbetriebsformen – und durch die Unterstützung von marktseitigen Akteuren – Lösungen für die drängenden Fragestellungen finden.

Stromnetze verbinden Erzeuger und Verbraucher. Diese Aufgabe macht die Arbeitsgruppe „Netze“ zum Ansprechpartner für alle Use Cases und Arbeitsgruppen. Sie prüft neue Ideen auf ihre Realisierbarkeit und stellt die notwendigen Daten hierfür bereit. Hierbei sind vor allem die in der Arbeitsgruppe organisierten Netzbetreiber wichtiger Input-Geber und Partner.

EE-Netzimpedanzmessung im Verteilnetz

Die Netzimpedanz stellt die Gesamtheit aller angeschlossenen Betriebsmittel, Verbraucher und Erzeuger dar, dementsprechend ist durch den Zubau des EE-Anteils und den Anstieg des Verbrauchs auch eine signifikante Änderung der frequenzabhängigen Netzimpedanz zu erwarten.

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Energiewende im städtischen Verteilungsnetz - technische und regulatorische Entwicklung als Parameter für die strategische Netzplanung

Vor dem Hintergrund des steigenden Anteils von fluktuierender Stromerzeugung, müssen die Netze und die Verbraucher flexibler gestaltet werden. Notwendige finanzielle Anreizsysteme mit an die Erzeugung angepassten Stromtarifen führen zur Veränderungen im Verbrauchsverhalten. diese Veränderungen haben Auswirkungen auf SNH als Unternehmen in Bezug auf den bisherigen Netzbetrieb, die Netzstruktur und auch im Rahmen der Anpassung des strategischen Netzausbaus. Die Betrachtung von zukünftigen Marktmodellen aus verschiedenen Perspektiven spielt hierbei eine wichtige Rolle.

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Bild von: ENKO – Das Konzept zur verbesserten Integration von Grünstrom ins Netz

ENKO – Das Konzept zur verbesserten Integration von Grünstrom ins Netz

Durch eine stetig wachsende Zahl von Photovoltaik- und Windkraftanlagen haben wir insbesondere in Norddeutschland bei einer „steifen Brise“ oder viel Sonne deutlich mehr Strom zur Verfügung als wir bei uns verbrauchen können. Bei hoher Grünstrom-Einspeisung kann es dann zu einer Überlastung der Stromnetze kommen und die Netzbetreiber müssen zum Schutz ihrer Anlagen Windräder oder Photovoltaikanlagen abschalten.

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Prognoseoptimierung für Märkte und Systemführung

Das Projekt fokussiert sich auf eine verbesserte Einbindung der Windkraft in die Stromnetze und das Energiesystem insgesamt. Dies ist für die Systemsicherheit von großer Bedeutung. Die hier dargestellten Aktivitäten betreffen eine weiter verbesserte Prognose und Hochrechnung der Windstromerzeugung mit dem Ziel einer erleichterten technischen Systemführung sowie einer optimierten und damit kostengünstigeren EEG-Vermarktung.

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