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Konzept für die Flexibilisierung der Elektrizitätsnachfrage

Eckdaten

Name des Projekts
Konzept für die Flexibilisierung der Elektrizitätsnachfrage
Projektkategorie
IKT
Ausführender Partner
Förderzeitraum
01.12.2016 – 20.11.2020
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi.IIIC4)
Standort
Hamburg

Kontaktdaten

Thomas-Tim Sävecke
Tel.: +49 (0)40 334410 60100
thomas-tim.saevecke@hamburgenergie.de

Hamburg Energie GmbH
Billhorner Deich 2
20539 Hamburg

Projektziele

HE wird ein Konzept für Flexibilisierung der Elektrizitätsnachfrage entwickeln und dies anhand eines prototypischen Testaufbaus mit Stromspeicherheizungen beispielhaft getestet haben. Im weiteren Verlauf wird die Machbarkeit der Erbringung von Systemdienstleistung und der Stabilisierung des Verteilnetzes mit Flexibilität aus dem Haushalt untersucht.

Im Fokus

  • Flexibilisierung der Nachfrage im Haushalt
  • Demand-Side-Management
  • Praxistest
  • Prognosemodelle
  • Sektorkopplung
Projekthintergrund

Die Kombination aus zunehmender fluktuierender Energieerzeugung und unflexibler Nachfrage stellt die Energiewende vor eine große Herausforderung. Der Anstieg der EEG-Umlage und die Abregelung von Windkraftanlagen bspw. In Schleswig-Holstein sind zwei Beispiele für die Auswirkungen dieser Problematik.

HE entwickelt im Rahmen von NEW 4.0 ein Konzept für die Flexibilisierung der Elektrizitätsnachfrage in Haushalten. Ein großer Anteil des Energieverbrauchs in Haushalten entsteht durch Heizwärme. Durch die intelligente Steuerung von Stromspeicherheizungen ergibt sich ein großes Lastverschiebungspotenzial. Dieses Potenzial für die Energiewende zu nutzen steht im Fokus des Projekts.

Projektschritte

Am Beginn des Projekts steht der Aufbau eines prototypischen Systems aus Steuerungstechnik und Stromspeicherheizen. Hierfür müssen geeignete Heizungs-Anlagen ausgewählt und technische Anforderungen definiert werden, um Demand-Side-Management zu erbringen.

Zur Erbringung von Demand-Side-Management bei gleichzeitiger Wärmeversorgung im Haushaltsbereich ist ein komplexes Prognosemodell, sowie eine gute Energie- und Wetterdatenverarbeitung nötig. Diese wird in einem zweiten Schritt erarbeitet.

Die Anwendung des komplexen Prognosemodells zur Optimierung des prototypischen Systems erfolgt in einem Evaluationsbetrieb. Mit den Erkenntnissen aus diesem Praxistest können Konzepte zur Stabilisierung des Verteilnetzes und zur Erbringung von Systemdienstleistungen erstellt werden.

Abschließend erfolgt eine Analysephase zu geeigneten Bilanzierungs- und Abrechnungsmodellen sowie regulatorischen Rahmenbedingungen, unter denen die erkannten Flexibilitätspotenziale optimal genutzt werden können.

Erwartete Ergebnisse

Erwartete Ergebnisse sind ein funktionsfähiges Konzept zur flexiblen Ansteuerung von Heizungsanlagen im Haushaltsbereich sowie Konzepte zur Integration von Stromspeicherheizungen in aktuelle und zukünftige Strommärkte.

Aktueller Stand

HE hat die technische Ausgangslage und die gesetzlichen Rahmenbedingungen zur Erbringung von DSM mit Stromspeicherheizungen in Hamburg erfasst und analysiert. Ein anfänglicher Entwurf für ein technisches Konzept für die Anbindung uns Steuerung von Stromspeicherheizungen aus einem virtuellen Kraftwerk wurde angefertigt.

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