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H2-Projekt Haurup - Grüner Wasserstoff aus überschüssigem Windstrom

Eckdaten

Name des Projekts
H2-Projekt Haurup - Grüner Wasserstoff aus überschüssigem Windstrom
Projektkategorie
Erzeugung und Systemdienstleistung
Förderzeitraum
01.12.2016 – 20.11.2020
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi.IIIC4)
Standort
Gemeinde Handewitt OT Haurup, Schleswig-Holstein
Technische Inbetriebnahme der Anlage
Voraussichtlich August 2018

Kontaktdaten

Marko Bartelsen M. Eng.
Tel.: +49 (0)4663 7299
marko.bartelsen@energie-des-nordens.de

Energie des Nordens GmbH & Co.KG
Dorfstraße 11
25923 Ellhöft

Projektziele

Ziel des Projektes ist es die Machbarkeit der Energiewende praktisch zu belegen. Es ist ein sogenanntes 'Leuchturmprojekt', das als Impulsgeber für eine flächendeckende Umsetzung in Schleswig-Holstein und Hamburg anzusehen ist.

Im Fokus

  • Errichtung eines Elektrolyseurs in Verbindung mit einem Wasserstoffspeicher
  • Errichtung einer Wasserstoff-Tankstelle (Pkw & Bus)
  • Wasserstoff-Einspeisung in die Gastransportleitung »DEUDAN «
  • Nutzung von vorrangig einspeisemanagementbedingtem Windstrom
Projekthintergrund

Das Projekt umfasst die Errichtung eines Elektrolyseurs zur Kopplung der Sektoren Strom, Gas, Wärme und Mobilität bei gleichzeitiger Integration in den Systemverbund. Die Anlage soll möglichst mit überschüssigem, regenerativ erzeugtem Windstrom betrieben werden, um zu demonstrieren, wie Abschaltarbeit sinnvoll verwendet werden kann. Hierrüber soll eine Einspeisung (Beimischung) in das vorhandene Gasleitungsnetz erfolgen sowie eine Wasserstoff-Tankstelle errichtet und betrieben werden. Das Ganze unter Alltagsbedingungen im Realbetrieb, um die Praxistauglichkeit zu erproben. Hierdurch wird ein wesentlicher Beitrag zur Sektorenkopplung geleistet.

Projektschritte

Das Projekt gliedert sich in sieben Arbeitsschritte (Vorplanung, Analysephase, Designphase, Genehmigungsphase, Realisierungsphase, Testphase/Probebetrieb und Aufnahme des Regelbetriebs). Hierbei werden alle notwendigen Schritte wie z.B. der juristischen Voraussetzungen, der Freigabe des Strombezugs, der Markterschließung von Verbrauchern sowie der Bauanträge, Auftragserteilung und Inbetriebnahme des Pilotvorhabens durchlaufen.

In der Testphase wird das Projekt unter Alltagsbedingungen im Realbetrieb betrieben, um die Praxistauglichkeit zu erproben. Die Anlage soll möglichst nur mit überschüssigem, regenerativ erzeugtem Windstrom betrieben werden. Hierbei soll demonstriert werden, wie der abschaltbedingte „nichterzeugte“ Windstrom bei Nichtabschaltung sinnvoll genutzt werden kann.

Erwartete Ergebnisse

Das Projekt leistet einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Reduzierung der Stromkosten für den Verbraucher (günstigerer Strom) durch den Wegfall der EinMan-Schaltung (Einspeisemanagement). Der Einsatz von fossilen Kraftstoffen wird verringert und Entschädigungszahlungen fallen weg, womit die Strom- und Energiekosten sinken.

Zuviel erzeugter Wasserstoff kann in das örtliche Gasleitungsnetz eingespeist und dem Gas beigemischt werden und steht dadurch einer thermischen Nutzung zur Verfügung.

Aktueller Stand

Im Ausschreibungsprozess

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