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Begegnung von Einspeisemanagement mit Elektroheizern

Eckdaten

Name des Projekts
Begegnung von Einspeisemanagement mit Elektroheizern
Projektkategorie
Lastmanagement und Speicher
Ausführender Partner
Förderzeitraum
01.12.2016 – 20.11.2020
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi.IIIC4)
Standort
Tarp
Technische Inbetriebnahme der Anlage
4. Quartal 2017 (geplant)

Kontaktdaten

Dr. Claus Hartmann
Tel.: +49 (0)461 487 3167
claus.hartmann@stadtwerke-flensburg.de

Stadtwerke Flensburg GmbH
Batteriestr. 48,
24939 Flensburg

Projektziele

Innerhalb dieses Projekts ist geplant, in den Anlagenpark im Heizkraftwerk Tarp einen Elektroheizer zu integrieren, der im Falle eines Einspeisemanagementabrufs die elektrische Leistung eines abzuregelnden BHKW aufnimmt und somit den Einsatz des Heizölkessels überflüssig macht.

Mit diesem Projekt wird aufgezeigt, wie mehr erneuerbare Energien im Stromsystem sinnvoll genutzt werden können.

Stadtwerke Flensburg GmbH

Im Fokus

  • Einspeisemanagement reduzieren
  • Power to Heat, Elektroheizer
  • zuschaltbare Lasten
Projekthintergrund

Die Stadtwerke Flensburg betreiben im Heizkraftwerk Tarp unter anderem ein BHKW, das vom vorgelagerten Verteilnetzbetreiber in rund 2000 Stunden pro Jahr aufgrund von Einspeisemanagement abgeregelt wird. In diesen Zeiten wird die Fernwärmeversorgung teilweise durch den Betrieb eines Heizölkessels sichergestellt.

Durch den geplanten Einsatz eines Elektroheizers kann die Fernwärmeleistung des abgeregelten BHKW durch Elektrowärme substituiert werden, so dass zum einen fossiler Brennstoff eingespart und zum anderen andernfalls abgeregelte Windenergie lokal verwertet wird. Damit werden die Sektoren Wärme und Strom gekoppelt und die regionale Selbstverwertungsquote erhöht.

Projektschritte

Zunächst muss die Planung und die Errichtung des Elektrokessels im HKW Tarp erfolgen mit allen dazu gehörigen Nebenarbeiten (Fundamente, Elektroanschluss, MSR-Arbeiten, Fernwärmeanschluss, Inbetriebnahme). Anschließend wird evaluiert, inwiefern ein Betrieb des Elektrokessels im Einspeisemanagementfall tatsächlich technisch möglich ist und welche wirtschaftlichen Grenzen sich hier ergeben.

Erwartete Ergebnisse

Es wird erwartet, dass der Elektrokessel technisch einwandfrei betrieben werden kann, so dass im Falle von Einspeisemanagement das BHKW gestoppt werden kann und die Fernwärmeversorgung über den Elektrokessel bereitgestellt werden kann.

Aufgrund der zu zahlenden Umlagen auf den eingesetzten Strom (u.a. 40% EEG-Umlage) wird jedoch erwartet, dass aus wirtschaftlichen Gründen nur ein Absenken des BHKWs auf 50% Last und ein Betrieb des Elektroheizers mit 50% Last am wirtschaftlichsten ist.

Aktueller Stand

Die Ausschreibung für den Elektroheizer ist weitestgehend vorbereitet und ein umfangreiches Leistungsverzeichnis ist erstellt.

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