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Akzeptanzförderung

Eckdaten

Name des Projekts
Akzeptanzförderung
Projektkategorie
Verwertung und Akzeptanz
Ausführender Partner
Förderzeitraum
01.12.2016 – 20.11.2020
Zuwendungsgeber
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi.IIIC4)

Kontaktdaten

Fr. Sandra Annika Meyer
Tel.: +49 (0)40-428 75 9208
SandraAnnika.Meyer@haw-hamburg.de

HAW Hamburg /CC4E
Öffentlichkeitsarbeit & Akzeptanzförderung NEW 4.0
Alexanderstraße 1
20099 Hamburg

Projektziele

Die Akzeptanzförderung in NEW 4.0 bildet eine wichtige Schnittstelle zwischen dem Projekt und der Öffentlichkeit: Sie zielt darauf ab, die Projektziele und -ergebnisse des Gesamtprojekts, aber auch einzelne Umsetzungsschritte, technologische Innovationen und Leuchtturmprojekte sowohl an die breite Bevölkerung als auch an eine Fachöffentlichkeit zu kommunizieren. Durch größtmögliche Transparenz und umfassende Aufklärung der Öffentlichkeit über das Projektvorhaben sowie die Beteiligung und Einbindung der regionalen und kommunalen Ebenen soll Vertrauen und gesellschaftliche Akzeptanz für die (technische, organisatorische und rechtliche) Entwicklung eines neuen Energiesystems erreicht werden.

Es lassen sich folgende Kernziele für die Akzeptanzförderung und insbesondere die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen von NEW 4.0 formulieren:

  • Förderung der Akzeptanz für das Schaufenster-Projekt „NEW 4.0“ bei Bürgern, Meinungsbildnern, Multiplikatoren, Stakeholdern und Marktteilnehmern in der Region HH-SH und damit für die Energiewende insgesamt,
  • Profilierung der Region als führender Innovationsstandort für die Energiewende und Experimentallabor für die Energielösungen von morgen sowie Steigerung der Fachdiskussionen,
  • Förderung der kommunalpolitischen Akzeptanz sowie Nutzung regionaler Strukturen für die Schaffung der Bürgerakzeptanz.

Hierzu wird eine systematische flächendeckende Kommunikation betrieben, die Bausteine wie eine Internetpräsenz, Imagefilme, Projektbroschüren, Veranstaltungen sowie die Projektkommunikation vor Ort mittels einer Roadshow umfassen. Zudem soll eine intensive Ansprache von Schlüsselmedien und -Journalisten erfolgen, um eine qualitativ hochwertige Diskussion zu erreichen.

Die Akzeptanz der Bevölkerung ist eine Grundvoraussetzung für das Gelingen der Energiewende. Deshalb ist es wichtig, die Ziele und Fortschritte von NEW 4.0 transparent zu kommunizieren und tief in die Region hineinzutragen.

Sandra Meyer, HAW Hamburg/CC4E

Im Fokus

  • Steigerung der öffentlichen Akzeptanz für NEW 4.0
  • Kommunikation der Projektziele und -ergebnisse an die Bevölkerung und die Fachöffentlichkeit
  • Vermittlung von zentralen Inhalten des Schaufensterprojektes zur Erhöhung des Kenntnisstands der Bürgerinnen und Bürger in der Modellregion
  • gezielte Ansprache von Meinungsbildern und Multiplikatoren
Projekthintergrund

Die Akzeptanzförderung basiert auf der Grunderkenntnis, dass bedeutende Erfolgsfaktoren der Akzeptanzförderung das Interesse, die Informiertheit und das persönliche Involvement der Bürger sind.

Der Akzeptanzförderung im Projekt NEW 4.0 werden etablierte Forschungskonzepte der Akzeptanzforschung zugrunde gelegt, denen zufolge Akzeptanz als dynamisches Phänomen definiert wird. Auf dieser Basis wird davon ausgegangen, dass die in Aktivität 6.2 (Akzeptanzförderung) angestrebten Maßnahmen die Einstellung der Bevölkerung zum Projekt NEW 4.0 und der Energiewende im Allgemeinen positiv beeinflussen können.

Diese Veränderung des Akzeptanzniveaus der Bevölkerung soll wiederum in der begleitenden Akzeptanzforschung untersucht werden soll.

Projektschritte

In einer ersten Projektphase geht es zunächst darum, die Sichtbarkeit von NEW 4.0 in der Öffentlichkeit systematisch zu erhöhen und das Interesse der Bevölkerung am Projekt zu wecken. Wichtiger Baustein hierfür ist eine intensive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Neben regelmäßigen Pressemeldungen und der gezielten Ansprache von Journalisten werden dazu bald auch ausgewählte Social-Media-Kanäle genutzt und im Juli 2017 eine Plakatkampagne realisiert.

Ende des Jahres geht es dann mit dem Start der NEW 4.0-Roadshow in die zweite Phase: Bis Projektende wird die Wanderausstellung an bis zu 60 Orten in Hamburg und Schleswig-Holstein Station machen und die Bevölkerung direkt vor Ort über das Projekt und seine Ziele informieren.

Sobald erste Arbeitsergebnisse aus den verschiedenen Arbeitsgruppen vorliegen bzw. erste Demonstratoren in Betrieb genommen werden, ist eine Intensivierung der Presse- und Medienarbeit zur Erhöhung des Wissenstands der Öffentlichkeit über das Projekt geplant.

Erwartete Ergebnisse

Gemessen wird die Umsetzung der Akzeptanzförderung an folgenden Kennzahlen:

  • Medienreichweite, die 50% der Bevölkerung in der Region SH/HH mit durchschnittlich drei medialen Kontakten umfasst,
  • Erreichung von 30% Multiplikatoren und Meinungsbildnern,
  • Auftritt der Roadshow an bis zu 60 Standorten in HH und SH binnen der vier Projektjahre.
Aktueller Stand

Mitte Juli startet eine Plakatkampagne, die NEW 4.0 zu mehr Sichtbarkeit verhelfen soll. Sie steht unter dem Motto „Zeit, dass sich was dreht – 100 % erneuerbare Energien für Hamburg und Schleswig-Holstein bis 2035“ und wird an über 200 Plakatstellen in der Modellregion zu sehen sein.

Voraussichtlich im November startet die NEW 4.0-Roadshow, die für drei Jahre in Hamburg und Schleswig-Holstein unterwegs sein wird. Für die Entwicklung der Exponate wurde eine Agentur beauftragt, erste Stationen werden in Absprache mit dem Projektbüro Kiel festgelegt.

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